| Fussball in Kuba |
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Der Fussball in Kuba ist noch nicht sehr populär. Jedoch wurde der Fussball von der kubanischen Regierung zur Sportart des 21.Jahrhunderts deklariert. Die Kubaner möchten diese Sportart fördern, um auch im internationalen Wettbewerb konkurrieren zu können. Aus diesem Grund ist der kubanische Fussballverband sehr interessiert am Projekt von Camaquito.
Im Bereich Kinderfussball haben die Kubaner noch wenig Erfahrung, das heisst, dass sie selbst mit den 8-jährigen ein 11er Fussball spielen. Nach unserem Wissensstand ist dies im Bezug auf die Entwicklung des Kindes nicht das Optimale. In Europa hat sich das 5:5 oder das 4:4 als ideale Trainings- und Vorbereitungsmethode herausgestellt. Das Spiel auf kleinem Feld bringt mehrere Vorteile mit sich: -Übersicht vereinfacht, Spielfeldgrösse -mehr Ballkontakte -mehr Abschlussmöglichkeiten pro Kind -auf einem normalen Fussballplatz können mehrer Kinder (bis 100) trainieren Der Sport (auch der Fussball) ist in Kuba stark gekoppelt mit der Bildung. Es gibt keine Vereine; der Sport wird von der Schule und der Sportorganisation, dem I.N.D.E.R. organisiert. Nebst den obligatorischen drei mal 40 Minuten Sportunterricht in der Woche, haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, von 16.20 bis 18.00 aus den obligatorischen Freifächern eines auszuwählen. Sport, Kunst, Musik und Theater werden angeboten. Unter den diversen Sportarten (Basketball, Volleyball, Baseball, Leichtathletik, Kampfsport, Judo, Schach und Handball) wird auch der Fussball angeboten. In der Praxis ist das Angebot nicht so vielfältig, denn oftmals fehlt es an Material. Die Or-ganisation erscheint vorhanden zu sein, aber die Umsetzung klappt oft nicht. |

